Inspiration – Tor zum Selbst

Alles was uns inspiriert, fasziniert und begeistert, ist ein Tor zu unserem Selbst. Es zeigt uns, wer wir wirklich sind, und was unsere Seele gerade verwirklichen möchte.

 

Inspiration als Spiegel

Unsere Seele blickt durch die Augen unserer Körper in die Welt hinaus und erkennt dort immer vor allem sich selbst. Wie ein Magnet zieht die Frequenz, die wir aus unserem Innersten aussenden, Menschen und Situationen in unsere Leben, damit wir uns in ihnen spiegeln und erkennen können. Gleichzeitig zieht uns all das an, zu dem wir eine energetische Resonanz haben, von dem wir spüren, dass darin etwas liegt, das zu uns gehört. Alles, was wir lieben und bewundern, was uns begeistert und fasziniert, ist die Resonanz unseres eigenen Potenzial, unserer eigenen Schönheit, unserer eigenen Bestimmung, die aus der Welt auf uns zurückstrahlt.

Faszination, Bewunderung und Inspiration sind darum Tore, uns selbst zu erkennen und zu verwirklichen. Wo immer diese Gefühle auftauchen, sind wir uns selbst auf der Spur.

Verschiedene Formen von Bewunderung

Die Form Bewunderung, die ich meine, ist wirklich tief, und nicht nur ein einfaches Interesse. Interessanterweise hat das manchmal sogar die Form von Neid. So finde ich es ja interessant, wenn jemand Quadratwurzeln mit dem Kopf ausrechenen kann, und irgendwo bewundere ich es auch – ich habe aber keinen Neid, ich möchte das gar nicht können, da ist keine wirkliche Resonanz.

Wenn ich aber jemanden sehe, der einen Salto aus dem Stand macht, dann bin ich neidisch. Die Wahrheit in diesem Neid ist, dass es etwas repräsentiert, das zu mir gehört, dass ich noch verwirklichen will, das mich ruft: körperlicher Ausdruck zum Beispiel. Neid ist eine Reaktion, wenn wir einen unverwirklichten Aspekt von uns bei anderen verwirklicht sehen.

Folge der Faszination!

So habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, sehr genau zu beobachten, welche Menschen und Themen mich faszinieren und inspirieren, was und wen ich bewundere, wo ich neidisch bin – als einen Kompass für meinen Weg. Bei mir ist das meist recht einfach, denn ich habe ziemlich extreme Phasen, in denen mich bestimmte Personen oder Dinge maßlos anziehen und ich alles verschlinge und aufsauge, was damit zusammenhängt. Es ist fast wie eine Sucht, und ich kann in solchen Phasen gut mehrere Nächte lang youtube-Videos ansehen, oder irre Mengen über ein bestimmtes Thema lesen. Früher habe ich nie verstanden, was da eigentlich passiert, und warum mich teils scheinbar völlig absurde Themen so faszinieren.

Irgendwann habe ich aber begonnen, dies zu beobachten und sehr genau hinzuspüren, was es eigentlich genau ist, das mich da so anzieht – und wie ich das in mir und meinen Leben verwirklichen kann. Plötzlich konnte ich sehen, wie meine seltsamen Phasen der Faszination einen verlässlichen inneren Kompass für meinen Weg darstellten.

 

Essenzen

Wie immer bei der Arbeit mit dem Spiegelgesetz, geht es dabei in meinen Augen fast nie um die konkrete Sache, sondern immer um eine bestimmte Essenz, ein Gefühl des Seins, dass unsere Seele gerade verwirklichen möchte.

Wenn mich also aktuell zum Beispiel Free-Solo-Climbing (Klettern ohne Seil und Sicherung) fasziniert, dann nicht unbedingt, weil es meine Bestimmung ist, selbst Freeclimber zu werden. Was mich daran anzieht, ist die Essenz, die das Freeclimbing für mich ganz persönlich repräsentiert. Das ist zum Beispiel: absolute Präsenz, Transzendenz des Lebens und Todes, Transzendenz der Angst, Mut zum Risiko, reine Erfahrung.

Ich kann dann hineinspüren in diese Essenz, und schauen, wie meine Beziehung dazu ist, wo sie in meinem Leben fehlt, wo sie bereits verwirklicht ist. Ich kann versuchen, die Frequenz dieser Essenz zu finden, mein Radio darauf einzustellen und zu versuchen, in ihr zu verweilen, um sie in mein tägliches Leben zu tragen. Diese Arbeit mit Essenzen ist heute ein wichtiger Aspekt meiner eigenen Form von Energiearbeit.

 

Spielen

Ich habe gelernt, dass es gut ist, mir meine verrückten Phasen zu erlauben. Letztes Jahr hatte ich beispielweise aus heiterem Himmel eine Phase, in der ich ganz verrückt nach Kampfsport war – obwohl kämpfen und Gewalt mir eigentlich recht fremd sind.

Plötzlich schaute ich Kung-Fu-Filme, Kampfsport-Dokumentationen im Internet, recherchierte über Kampfsportarten, las Biografien von Kämpfern, besuchte Probetrainings in Kampfsportschulen. Man hätte meinen können, ich wäre noch verrückter geworden, als ich sowieso schon bin.

Aber ich kannte das inzwischen und wusste, dass es gut für mich ist, da voll einzutauchen, dass ich der Faszination vertrauen kann, weil sie mich immer zu meinem nächsten wichtigen Schritt führt. Ich wusste auch, dass ich mich nur beobachten musste, und dass es nicht wirklich um Kampfsport ging, sondern um eine Essenz darin, die mir fehlte. Dinge wie Stärke, Kraft, kontrollierte Aggression, Klarheit, Furchtlosigkeit, Selbstermächtigung, Disziplin – alles Themen des Solarplexuschakras, in dem ich auch energetisch Blockaden wahrnehmen konnte.

Irgendwann hatte ich die Frequenz gefunden, ich begann über sie zu meditieren, machte in meinem Zimmer selbsterfundene Kampfsport-Bewegungen, spürte diese Gefühle und integrierte sie in meinen Körper. Dabei kamen – wie immer – auch alle Gefühle an die Oberfläche, die im Gegensatz zu dieser Frequenz standen, Dinge die ich loslassen musste, damit die neue Energie durch mich fließen konnte.

Das Thema Kampfsport war dabei ziemlich bald erledigt – es hatte seine Funktion erfüllt. Meine Erfahrung ist, dass es gut ist, die äußere Form nicht allzu ernst zu nehmen, und in allen Dingen stets die tiefere Bedeutung zu suchen. Manche Dinge bleiben auch als äußere Form in unserem Leben, andere verlieren recht schnell ihren Reiz. Es ist wichtig, der Faszination seine volle Hingabe zu geben, wirklich einzutauchen, nicht nur darüber zu meditieren, sondern es wirklich körperlich zu kosten, aber auch, zu verstehen, dass es nie um das geht, was man tut,sondern um etwas Tieferes, das umittelbar mit einem selbst zu tun hat.

 

Der Freude folgen

Der Freude und Begeisterung zu folgen ist darum für mich ein wichtiger Teil des Weges – mindestens genauso wichtig, wie all die Arbeit mit Schatten und Blockaden. Der Freude zu folgen bringt uns wirklich in den Strom unseres Lebens, in unsere eigene Frequenz und Energie. Es verbindet uns mit unserer wirklichen Kraft und der Magie des Lebens.

Dieses Spiel zu genießen, ohne an den äußeren Formen zu hängen, und dabei stets mit der tieferen Realität des Lebens verbunden zu bleiben, ist die große Freude, als Seele hier auf der Erde zu leben.

 

Übung – die Botschaft der Bewunderung

Da ich diesen Text kurz nach Silvester schreibe, ist es vielleicht eine gute Übung, dir mal folgende Fragen zu stellen. Schreib auf:

1. Welche Menschen hast du 2013 besonders bewundert?
2. Was genau hast du an ihnen bewundert?
3. Inwiefern bist uns lebst du diese Eigenschaften? Wo fehlen sie vielleicht?
4. Was könnte dir helfen, sie stärker in dein Leben zu integrieren?

Ich hoffe, dass 2014 für viele von uns das Jahr wird, in dem wir wirklich unser Potenzial manifestieren!

 

Bild: Bestimmte Rechte vorbehalten von kikikiliii

 

6 Kommentare zu „Inspiration – Tor zum Selbst“

  1. Lieber David,
    dein Artikel

    Lieber David,

    dein Artikel hat es geschafft, eine Reihe tiefliegender Emotionen in mir wachzurütteln, die einer Thematik entspringen, die von deinem Text aus in eine etwas andere Richtung geht. Trotzdem möchte ich sie gerne teilen – möglicherweise sind dir ähnliche Erfahrungen auch schon auf deinem Weg begegnet.

    Wenn du über Faszination und Begeisterung schreibst, empfinde ich zunächst keine Leichtigkeit und Freude, sondern tiefe Schwere und Trauer. So oft im Leben habe ich das Gefühl, dass mir jegliche Faszination zu fehlen scheint, dass es kaum etwas gibt, für das ich wirklich "brenne". Versteh mich nicht falsch, ich bin eigentlich ein begeisterungsfähiger Mensch. Ich kann mich über kleinste Dinge erfreuen und ich bewundere Menschen, die etwas mit Begeisterung tun.

    Ich habe viel darüber nachgedacht, was das "Problem" sein könnte. Ich denke, es hat viel damit zu tun, dass ich mich zu klein, schwach und nicht gut genug fühle, um meine eigene Begeisterung wirklich ausleben zu können. Sie brennt quasi auf Sparflamme. Kleingehalten von Gedanken wie: "Mag sein, dass du in xy nicht allzu schlecht bist, aber es gibt immer jemanden, der darin besser ist, als du.", "Das soll nun deine neue Leidenschaft werden? Damit hättest du aber schon früher anfangen müssen…" Runtergebrochen geht es wohl immer darum, dass ich mir Dinge nicht zutraue, mich zu stark in Konkurrenz zu anderen sehe oder denke, dass es "zu spät" ist, um mich vollständig in etwas Neues hineinzustürzen. Ich bin 23 und habe hoffentlich den Großteil meines Lebens noch vor mir – wenn ich also jetzt schon denke, es sei für irgendetwas zu spät, kannst du dir vielleicht vorstellen, wie schlimm und hoffnungslos sich das anfühlt…

    Meine Frage, David, die sich hieraus ergibt, wäre vielleicht, wie man diese Blockaden überwinden kann, die einen davon abhalten, seine Faszinationen und Begeisterungen auszuleben? Ja, die einen davon abhalten, überhaupt eine wirkliche, tiefe Begeisterung für etwas empfinden zu können? Wie soll man sich selbst finden, wenn man keine wirkliche Leidenschaft empfinden kann? Das Fehlen von Begeisterung stellt mich immer wieder vor die Frage, wer ich bin, was ich kann, was mich auszeichnet, was meine Aufgabe in diesem Leben, in dieser Welt sein könnte. Du schreibst: "Der Freude zu folgen bringt uns wirklich in den Strom unseres Lebens, in unsere eigene Frequenz und Energie. Es verbindet uns mit unserer wirklichen Kraft und der Magie des Lebens." Wie kann ich diese Freude finden, wenn ich mir durch innere Blockaden dabei selbst im Wege stehe?

     

    1. Spielen

      Hallo Elena,

      ich denke der Hauptaspekt, ist das Spielen wieder zu lernen. Es geht um den Flow, nicht irgendein Ergebnis.

      Es ist nicht wichtig, ob andere besser sind, ob du jemals wirklich gut in etwas bist, ob du es überhaupt weitermachst, sondern darum, dass du es einfach überhaupt mal machst.

      Es geht auch nicht darum "dein Ding" zu finden, also die eine Sache, die du dann immer machst – das gibt es so vielleicht gar nicht!

      Es geht darum erstmal kleinen Anzeichen von Bewunderung und Fasnzination zu folgen, um deinen Weg zu finden. An diesem Weg sind lauter kleine Sachen, mit denen du spielst und die du ausprobierst. Wie und was ist nicht so wichtig. Schon gar nicht wie gut.

      Mach dir mal eine Liste mit Sachen oder Personen, die in den letzten Monaten deine Aufmerksamkeit gefesselt haben. Vielleicht spürst du erstmal keine überfließende Faszination, aber lausch mal auf die kleinen Dingen, wo du genauer hinschaust, mehr wissen willst. Und dann folg dem einfach, finden deinen Weg, damit in Kontakt zu sein. Ohne ein Ergebnis davon zu wollen, ohne dich zu messen, einfach weil es interessant ist und eine Erfahrung.

      Grüße

      David

       

       

       

      1. … Wenn ich dazu etwas

        … Wenn ich dazu etwas ergänzen darf… Vor allen Dingen müssen es gar nicht verrückte oder aussergewöhnliche Interessen sein. Ich selber habe auch angefangen, in mich zu horchen und um dies zu erreichen, habe ich mir in 2013 eine Liste geschrieben, mit Dingen die ich immer mal machen wollte. Also gedacht und verworfen habe…. Meine Liste sah wie folgt aus:

        1. ICH

        2. Reise

        3. Tattoo

        4. Tandemsprung

        5. Malkurs

        5. Englischkurs

        Es hat fast ein halbes Jahr gedauert bis ich Punkte angefasst habe. Die Liste hing im Bad und hat mich an mein Vorhaben immer wieder erinnert. Ich habe mir damit jeden Tag selber Mut gemacht. Jetzt fahre ich in 23 Tagen nach Dubai, werde dort meinen Tandemsprung machen und habe somit meinen ersten privaten Englischkurs. Das Tattoo habe ich bereits auch schon gemacht und ich bin wirklich sehr stolz darauf. Den Malkurs habe ich im Herbst 2013 gemacht und habe meine Liebe zum Pinseln wieder entdeckt. Mittlerweile habe ich mir einen Malplatz wieder in der Wohnung eingerichtet. Der erste Punkt ist der anstrengenste, weil hier bin ich auf dem Weg der Selbsterkenntnis. Ich versuche mich zu verstehen und suche nach den Dingen die mir Fehlen, mich erfüllen und mir eine Innere Zufriedenheit geben. Dazu muss ich Veränderungen zulassen. Ich denke David beschäftigt sich schon eine Weile mit sich selbst, daher fällt es ihm so leicht zu erkennen warum er sich dafür interessiert oder das gerade macht was er macht. Ich denke, wir Menschen haben einen starken Verdrängungsmechanismus, der immer wieder bewußt ausgestellt werden muss. Es ist sehr schwer sich selbst zu erkennen, zu beobachten und aus sich zu lernen. Aber du bist auf dem einzig richtigen Weg, weil du Fragen hast und dich damit beschäftigst. Kleine Schritte jeden Tag lassen dich dahin kommen, heraus zu finden, wobei du dich wohl fühlst und was dir gut tut. Ich wünsche dir viel Glück.

        Lg Gaby

      2. Inspiration – Tor zum Selbst

        Hallo Elena, Hallo David,

        nachdem ich seit Wochen vor allem die Artikeln von David lese und sehr begeistert bin, erlaube ich mir einen kleinen Kommentar zu schreiben. 

        2013 war für mich einerseits ein schlechtes Jahr, da ich nach 27 Jahren Ehe "zufälligerweise" (es gibt keinen Zufall – das hat mir das Leben schon mehrmals deutlich gemacht)  rausbekommen habe, dass mein Mann mich betrügt, aber andererseits bin ich auch glücklich über diesen Vorfall, denn er hat mir die Augen geöffnet. Alles hat seine Bedeutung und ich glaube, dass es für mich höchste Zeit wird MEIN Leben zu Leben und nicht das Leben meines Mannes, meiner Eltern, meiner Kinder. 

        Es wird Zeit, dass ich wieder lerne Kind zu sein und mich hinters Steuerrad setze und meinen Weg gehe.  Ich verstehe Elena zwar in der Hinsicht sehr gut, weil ich auch immer das Gefühl bekommen habe, dass ich die Dinge nicht so perfekt tue und dass andere es besser machen könnten. Aber darum handelt es sich nicht. Es geht darum, etwas das uns begeistert anzufassen und einfach tun, wie ein Kind es tun würde ohne lange zu überlegen. 

        Ich habe Ende letzten Jahres Statuten für eine Stiftung eingereicht (ein langgehegter Wunsch) und warte dieses Jahr auf die Genehmigung des Ministeriums und dann gehts's los. Denn ich bin überzeugt, dass wenn man etwas vom Herzen aus macht, dann öffnen sich automatisch die Tore zu verschiedenen Wege, die man nicht einmal erwartet hat. 

        Nochmals vielen Dank vor allem an David für seine Beiträge, denn sie haben mir sehr geholfen, über meine "schwierige" Situation hinwegzukommen.

        Viv

        1. Lieber David, liebe Gaby,

          Lieber David, liebe Gaby, liebe Viv,

           

          Ich danke euch von Herzen für eure Worte, eure Gedanken, eure Anteilnahme und für das Teilen eurer eigenen Erfahrungen. Dies mag nur ein virtuelles Forum sein und doch mache ich immer wieder die Erfahrung, dass man sich hier verstanden, inspiriert, gut aufgehoben fühlt – und das ist wunderbar.

          Zum Zeitpunkt meiner ersten Nachricht war ich ziemlich verzweifelt, weil zeitgleich eine Menge alter, unterschwelliger Zweifel hochgepoppt sind, die ich mir nun selbst eingestehen and ansehen musste. Doch bereits kurz darauf begann sich dieser innere, starke Wellengang wieder zu legen und ich wurde ruhiger. Es mag sich augenscheinlich seit diesem Moment nicht allzu viel geändert haben und doch fühle ich aktuell eine neue Art Motivation, Dinge anzugehen, Dinge auszuprobieren. Sobald mir nun etwas in den Sinn kommt, das ich schon immer einmal machen wollte, schreibe ich es einfach erstmal auf. Ich gehe vielleicht nicht sofort allem nach, aber ich fühle, dass irgendwann eine Zeit kommen wird, in der es sich richtig anfühlt dieses oder jenes wirklich einmal in die Tat umzusetzen.

          Ich bin tatsächlich auch neugierig darauf, wie es sich mit meiner eigenen Fixierung auf ein bestimmtes Ergebnis verhalten wird. Denn eben dies war ja der Grund, weshalb ich so oft überhaupt gar nicht erst etwas angefangen habe. Weil ich Angst davor hatte, mit dem Ergebnis nicht zufrieden zu sein. Ich habe für mich entschieden, dass genau das meine neue "Challenge" sein könnte. Nachgiebiger mit mir zu sein, mutiger. Etwas, auf das ich eigentlich Lust habe, anzufangen, trotz der Angst, dass ich selbst mit mir unzufrieden sein könnte. (Womit ich wohl bei Punkt Nr. 1 deiner Liste angekommen sein dürfte, Gaby: Ewigwährende Selbsterkenntnis.)

           

          Herzliche Grüße,

          elena

           

  2. Faszination

    Faszination als Begriff kommt von fascinare = Beschreien, Behexen und macht, dass wir wertvolle Erfahrungen und unsere gottgebene Vernunft leichtfertig in den Wind schlagen. Von Begeisterung werden wir angetrieben, von Inspiration werden wir geführt, doch von Faszination werden wir verführt. Umgangssprachlich mag das ja alles dasselbe sein, doch von der Wirkung her lohnt sich die Differenzierung.

     

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