Jasmin

Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht

2013 war für mich vor allem von einer Herausforderung geprägt: Wie gehe ich damit um, dass mir immer und immer wieder sich ähnelnde Situationen begegnen, in denen in einer Endlosschleife dieselben Emotionen in mir hoch kommen? Wie komme ich dahin, diese Emotionen wirklich zu fühlen, um sie schlussendlich hinter mir lassen zu können?

Kapitulation

Es gibt einen Raum jenseits von Emotionen und Drama, von Wollen und Müssen, von Kontrolle und Abhängigkeit, von all den  beengenden Kreationen unseres Egos. Die Tür dieses Raums öffnet sich durch die komplette Hingabe an unseren Urschmerz, unsere größten Ängste und all die Horrorszenarien, die wir in uns tragen. Der Schlüssel ist das vollständige Aufgeben – die Kapitulation unseres Egos.

Seelengefängnis

Wenn die Liebe die Grundlage von Allem ist, warum tun wir uns so unendlich schwer, sie in unserem Leben zu halten? Warum verschließen wir uns oft besonders den Mensch am meisten, die uns nahe sind?

Alles, was wir haben, hat uns irgendwann

Weihnachten steht vor der Tür und mit diesem alljährlichen Fest der Liebe auch wieder der Beginn des kompletten Kosumwahnsinns. Einmal mehr ein Anlass für mich, inne zu halten, in mich zu gehen und über mein Konsumverhalten nachzudenken.

 

Einfach: Nichts Tun

Ich besuchte gestern mit unserer Tochter ein kleines ländliches Tiergehege. Während wir die Enten, Gänse, Pferde und Ziegen bei ihrem Tun beobachteten, wurde mir mit einem Mal klar, warum ich sooft bei vergangenen Besuchen solch eine extreme Diskrepanz zwischen meinem Inneren und der Energie dieser Haustiere verspürte: Sie fröhnten voller Hingabe dem Nichtstun.

Die Anhaftung an Emotionen loslassen

Die vergangenen Wochen waren für mich von intensiven inneren Prozessen geprägt, die vor allem von einem Thema dominiert wurden: Die Begegnung mit meinen Emotionen in all seiner unvergleichlichen Vielfalt und Intensität.

Das Kind in mir

Alles begann wohl damit, dass meine Tochter in mein Leben getreten ist. Dieses kleine hilflose Wesen, voller akuter Bedürfnisse, impulsiver Gefühlsausbrüche, nächtelanger Wachphasen und mit zunehmendem Alter auch mehr und mehr ausgestattet mit einem enormen Potential an eigener Willenskraft, führte mich lange Zeit fast täglich an meine Grenzen.